
Lektion 7: Telepathie üben

Telepathie ist nichts „Komisches“. Jeder Mensch kann das oder konnte das. Durch viele Verstandesmomente wird der Telepathie-Kanal vernebelt und wir hören auf, ihn zu benutzen oder an ihn zu glauben. Jedes Tier und jede Pflanze kommuniziert in Telepathie-Form. Bäume erzählen einander Geschichten, Tiere tauschen sich aus. Aber nicht über den Verstand. Jetzt hast du deinen Verstand schon besänftigt, deine Wahrnehmungskanäle aktiviert und bist auf gutem Weg, mit Telepathie kommunizieren zu können. Es gibt dafür einige Voraussetzungen, damit dein Ego nicht durch ein Hintertürchen reinpfuscht und seine Wünsche anmeldet
Wenn du in die Telepathie gehen möchtest, konzentriere dich auf das absolute Nichts. Gib keinem Muster von dir Raum, keinem Gedanken. Die Leere ist das Medium. In der Leere zu sein, den Verstand und das Ego, das sich meldet, nicht beachten, nichts wollen. Das ist wichtig. So kannst du zum Kanal werden, wo das Universum durch dich sprechen kann, was es zu sagen hat. Das Universum (die Quelle) weiss auch, was das Tier gerade sagt, deshalb spricht das Tier zu dir über die Quelle. Und umgekehrt. So ergibt sich eine wahrhaftige innere Kommunikation, oft entstehen ganz andere Worte oder Bilder, die du nicht erwartet hättest. Lass es einfach auf dich zukommen und so sein, wie es ist. Auch wenn dein Verstand diese Telepathie-Worte verstehen möchte, aber manchmal nicht erfassen kann. Stresse dich auf keinen Fall, wenn du keine Worte empfängst. Leere ist auch wunderbar heilend. Und es braucht Zeit. Vielleicht empfängst du Bilder, oder nachdem du in diesem wohligen Zustand warst, passieren in deinem Leben andere Sachen.
Übung ohne Pferd
Übe es mit dir allein. Komm innerlich in eine Ruhe, trinke einen feinen Tee, setze dich an einen schönen Ort hin, für dich alleine. Sorge dafür, dass dich nichts und niemand stört. Kein Mensch, kein Tier und kein Telefon. So kannst du gut bei dir bleiben, nichts lenkt dich ab. Wähle jemanden aus, mit dem du kommunizieren möchtest. Er muss das gar nicht wissen. Wähle einen Menschen aus, den du kennst, und schicke ihm Worte und Gefühle, die du möchtest. Wähle zum Anfang etwas Einfaches. Zum Beispiel schicke eine rote Farbe, oder eine gelbe Blume, oder ein Wort wie Selbstvertrauen. Erfinde das nicht in deinem Verstand, sondern lass es von der Quelle her kommen. Manchmal kommt so schnell etwas, dass es schon fast wieder „vorbei geflogen“ ist. Sei aufmerksam und nimm das erste Bild, Worte oder Gefühl, dass zu dir kommt. Stelle die Fragen ans Universum: Was braucht der Mensch, an den ich gerade denke?
Schön ist es, wenn du es anfangs mit einem Menschen machst, mit dem du dich danach austauschen kannst und ihn fragen kannst, was er empfangen hat. Macht das gegenseitig, dass auch du etwas empfangen kannst, was er schickt. Macht es einige Tage nacheinander, bis du ein bisschen mehr Sicherheit kriegst.
Du kannst auch einem anderen Menschen etwas schicken. Voraussetzung ist immer, dass es von der Liebe kommt und nur Gutes ist. Die Quelle schickt nichts Schlechtes, das kommt zu dir zurück.
Übung mit Pferd
Mache die gleiche Übung mit einem Pferd. Entweder mit deinem Pferd, oder einem Pferd, dessen Besitzer du kennst. Um mit einem fremden Pferd (oder anderen Tier) zu kommunizieren, ist es achtsam, wenn du denn Besitzer fragst. Es ist nicht erlaubt, das einfach zu tun. Das ist übergriffig.
Du kannst ein Foto dieses Pferdes nehmen und es fragen, was du möchtest. Zum Beispiel eine offene Frage wie: „Was möchtest du mir sagen über mein Leben?“ oder eine konkretere: „Wie fühlt sich ein neuer Sattel an?“
Achte dich darauf, wenn du Antworten empfängst, dass dein Verstand nicht reinredet, weil er den Sattel toll findet oder eben gar nicht toll. Das passiert oft. Gehe einfach wieder in die Leere, zu deinen Füssen und in die Stille und beginne von vorne. ES macht keinen Sinn, telepathisch zu kommunizieren mit der Regie deines Verstandes. Dann ist es keine Telepathie.
Diese neue Form des Kommunizierens braucht viel Übung, auch viele Fehler, die vielleicht passieren, die du annehmen kannst. Und viel Zeit. Universell werden wir energetisch seit diesem Jahr immer mehr in das Unsichtbare begleitet. Telepathie und Hellsichtigkeit ist schneller erlernbar als vor einiger Zeit und wird unterstützt.
Probiere es aus. Es lohnt sich! Rede dir nicht ein, dass du das nicht kannst.