Wer sind Wir, Unsere Philosophie

 

• Caroline Wolfer, 1975, Sportlehrerin, Journalistin, Reitlehrerin für Natürliches Reiten, Pferdetrainerin.

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Als eigentliche Primar- und Sportlehrerin war sie schon immer daran interessiert, ihr Wissen an andere weiterzugeben. Allerdings wollte sie ihren Unterrichtsdrang bald mit ihrem grössten Hobby - den Pferden - verbinden.

So bereiste sie die Welt und lernte zuerst in Irland beim „National Hunt Jockey“ Charlie Swan das harte Business des Rennreitsportes. Darauf folgten Ausbildungen in England und Kanada im Jagd- und Militaryreiten, bevor es in der Schweiz mit klassischer Dressur weiterging.
Doch immer wieder fand sie, es müsse doch noch etwas Spezielleres geben im Zusammensein mit dem Pferd als nur „drauf zu hocken“ und es als Sportgerät zu sehen, denn die Erfahrungen waren nicht immer nur schön.

So entschied sie sich dazu, ihren eigenen Weg zu gehen und entnahm von jedem Lehrer und Pferd das Wertvollste, was sie dann zu ihrer eigenen Ausbildungs- und Reittheorie zusammensetzte: das Natürliche Reiten

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2001 ritt sie mit ihren 2 Pferden nach Spanien, wo sie einen Reitbetrieb mit der Philosophie des natürlichen Reitens aufbaute. Dazu kamen Weiterbildungen und Mitgliedschaft der „Cavalier au long Cours“, einer Wanderreitvereinigung von Wanderreitern, die mehr als 10 000 km geritten sind.
Abstecher nach Argentinien brachten sie den Gauchos näher, bei denen sie einige Monate lebte und lernte

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(siehe Vortrag Swiss Travel Festival).
2005 begann sie, in Argentinien Wanderritte zu organisieren und wurde von einer Estancia angestellt, um die eher grobe Mentalität der Gauchos mit einer feineren Pferdeausbildung zu vermildern.
Nach dem Rückritt mit 3 Pferden in die Schweiz (Equiaventura 05) lebt und wirkt sie nun auf dem Reithof „Waldhus“ in Herlisberg und versucht, immer mehr Leute für das pferdegerechte Reiten zu begeistern, ganz egal in welcher Disziplin und mit welchen Ambitionen.
Nebst der Ausbildung der Reiter ist sie spezialisiert auf die Freie Arbeit mit Pferden und die Korrektur von Problempferden.

 

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Durch journalistische Tätigkeiten ergänzt sie ihre Arbeit mit Pferden und schreibt ab und zu ihre Erfahrungen und Abenteuer nieder.

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Artikel zum Lesen (download):
• Gauchos ( Seite 1, Seite 2, Seite 3)
• Pferdereise ( Seite 1, Seite 2)
Nemo & Flicka
Das Leben in einer Seifenblase

Da sie von ihrer Bewegungs- und Reiselust immer noch nicht genug hat, bietet sie Kurse und Reitferien in verschiedenen Ländern an, um ihren Schülern auch neue Erfahrungen in anderen Pferdekulturen zu eröffnen.

 

Philosophie

Die otpimale Beziehung zwischen Pferd und Reiter findet im Stillen statt. Es ist eine Kommunikation ohne grosse Worte, man muss sie fühlen und trotzdem mit den Beinen fest auf der Erde stehen. Wenn man soweit gekommen ist, kann man mit seinem Pferd grenzenlos arbeiten - nur dann aber, wenn der Reiter selber im Gleichgewicht ist. Arbeiten mit dem Pferd im natürlichen Sinne setzt also immer auch eine gewisse mentale Auseinandersetzung des Reiters mit sich selber voraus: Geradlinigkeit, Ehrlichkeit, aktuelle Laune...Ist der Reiter dazu nicht bereit, gibt es nur eine Kommunikation in eine Richtung.
LERNEN WIR UNS KORREKT MITZUTEILEN - LERNEN WIR REITEN

• Derek Scheepens, 1965

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Derek kam durch Caroline zu den Pferden und entdeckte bald ihre Einzigartigkeit. Lange Zeit hat er rum gewandert und war auf der Suche nach einem Ort, wo er sich wohl fühlt, bis er bemerkte, dass es diesen Ort gar nicht gibt, sondern dass man diesen Ort selber kreieren muss. Es gibt nur das, was man aus dem Leben macht und da kann jeder Ort zu seinem Zuhause gemacht werden.
Kontakt mit Menschen, Natur, Freiheit, Leidenschaft für Trekking und „Survival“ sind Sachen, die ihn prägen, nicht der Ort selber.
Er lebt nach dem Motto "Vielseitigkeit ziert den Menschen" und lebt auch danach mit drei gelernten Berufen als Koch, Sportinstruktor und Physiotherapeut.

 

• Die Pferde

Reina (1997)
Ich bin die Ruhe selbst und das Aushängeschild des natürlichen Reitens. Früher wollte ich mich nicht einreiten lassen, weil ich den Menschen überhaupt nicht vertraute. Mittlerweile macht mir die Arbeit aber Spass, sei es Dressur, Military, Freilongieren oder Wanderreiten.

Was ich mag: Den Kopf auf eine Schulter legen und den spanischen Tritt.
Was ich nicht mag: Zu viele fremde Leute, Gebisse im Maul.

Hoi zäme, Xaloc ist mein Name. Als ich im 2006 geboren wurde, bennannte man mich nach dem Wind, weil ich anscheinend so schnell auf meinen langen Beinen stand und bereits am 2. Tag meiner Mutter auf der Weide wie ein Wirbelwind davon rannte. Mittlerweile bin ich zwar schon etwas älter, weiss aber trotzdem meist nicht wohin mit meiner vielen Energie. Dabei meine ich das gar nicht böse.

Was ich mag: mit meinem Superkollegen Elan auf der Weide rumtoben, Jenga anmachen
Was ich nicht mag:

ruhig stehen und Nichts tun

Salva (1983)
Ich bin die Herdengrossmutter und Jedermann denkt, dass ich viel jünger bin als ich aussehe. Ich bin zwar die Kleinste, aber dafür trickse ich sowohl Pferd als auch Mensch immer wieder aus. Vor allem im Frühling ist es lustig, Türen aufzumachen oder rauszuschlüpfen, um das frische Gras zu fressen.
Ich gehe auch immer noch zügig im Gelände und vollführe noch Dressurlektionen, allerdings nur wenn ich Lust habe.

Was sich mag: Die Futterreste der andern aufpicken.
Was ich nicht mag: Von ihrem Geliebten Nando weggehen.

Nando (1992) Ich hatte ein hartes Leben als Rennpferd, vor allem auch, weil ich überhaupt keinen Wettkampfcharakter habe. Mir ist es doch wurscht, wer gewinnt, hauptsache ich bekomme viel Futter und muss mich nicht allzu sehr anstrengen. Jetzt geniesse ich mein ruhiges Dasein mit meinen Kollegen, spiele ab und zu mit Lupo und verteidige meine Lieblingsstute Reina.

Was ich mag: Zwischen den Augen gestreichelt zu werden.
Was ich nicht mag: Eine stramme Sattelgurte.

 

Lupo (2002) Auf den ersten Blick verwechseln mich die Leute immer mit einem Teddybär, weil ich so anhänglich bin. Aber manchmal möchte ich auch meine Ruhe, denn ich bin sehr sensibel und es wird mir schnell alles zuviel. Das versuche ich dann nicht zu zeigen, aber meist kommt es in meinem Körper sonst wie zum Vorschein.

Was ich mag: spielen und alles ins Maul nehmen, was man kann und vor allem was man nicht soll...
Was ich nicht mag: Wenn niemand von meinen Kollegen mit mir spielen will

Karuso (2002) Ich bin verschmust und anhänglich, immer und zu allen. Ich bin als Pensionspferd in Hersliberg und bei meinen neuen Besitzern Pia und Jaime. Immer wieder kommt Pia auf die Idee, dass ich noch viel lernen muss bei Caro, und dabei schimmert manchmal etwas mein Dickschädel durch. Doch wenn ich dann Pia wieder ein sanftes Küsschen auf die Wange oder die Nase drücke, dann kann man mir gar nicht böse sein.

Was er mag: Galoppieren im Gelände und mit den anderen Pferde, insbesondere Lupo und Jenga auf dem Viereck und der Weide herumtollen und spielen.
Was er nicht mag: Halsbiegen und wenn man mich auf die Seite schieben will.

Jenga (2002) Man sagt, ich sei eine anglo-arabische Herausforderung. So ein Quatsch! Ok, ich liess mich lange Zeit nicht einreiten, weil ich mich einfach nicht auf sowas konzentrieren konnte, aber jetzt geht alles gut. Ich bin als Ausbildungspferd nach Herlisberg gekommen, nachdem mich schon einige andere Menschen zähmen wollten, ich aber keine Lust dazu hatte. Hier gefällt es mir aber und ich muss endlich nicht mehr in der Box stehen, sondern kann mit den andern zusammen mein Fell pflegen oder spielen. Man sagt mir nach, ich sei zickig, aber ich mein das gar nicht so.

Was sie mag: andere rumkommandieren.
Was sie nicht mag: rumkommandiert werden.

 

With Flair (2003) So blöde Ausdrücke wie "Miss Holland" oder "Püppchen" mag ich überhaupt nicht, auch wenn ich neu bin in der Herde und von Holland "eingeschifft" wurde. Die kennen mich doch alle gar noch nicht!! Ich bin zwar bildhübsch, aber dahinter steckt noch viel mehr, nämlich Mut, Sanftmut und eine Menge Energie. Dass ich ein Aufsteigtrauma habe, dafür kann ich nun wirklich nichts!

Was ich mag: alles anschauen und draufstehen
Was ich nicht mag: wenn ich mein Kraftfutter nich als Erste bekomme

 

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