Wanderreiten
Um das gings:
Digitalshow «Mit den Gauchos in Argentinien», Sonntag 13.30 Uhr - 15 Uhr
„Eine Erlebnisreise durch den Süden und Norden Argentiniens, welche die Wahrheit der Gauchos in gewissen Episoden beleuchtet. Caroline Wolfer ging der Wahrheit über den Mythos "Gauchos" auf die Spur. Bis es jedoch soweit kam, dass sie hoch zu Ross durch die Prärie Südamerikas ritt, auf dem Sattel schlief und am Lagerfeuer sass, musste sie zuerst einmal Spanisch lernen. Die Pferdenärrin sattelte kurzerhand ihr Ross und ritt von der Schweiz bis nach Spanien, um ihr Vorhaben zu verwirklichen...“
Und das wurde draus:
Freitag:
Angefangen hat alles noch harmlos, als wir am Freitag Abend unseren Stand aufstellen gingen...
Aber auch da stand das Wetter schon nicht auf unserer Seite. Kaum waren wir aus dem Auto ausgestiegen, fing es an zu giessen. Den ganzen Freitag morgen hatten wir damit verbracht, schöne Fotos von Wanderreiten und Argentinien zu vergrössern, um sie dann an unserem Stand in voller argentinischer Kleiderpracht zu präsentieren
Am Anfang schauten uns die Zuschauer schon etwas komisch an, warum wir mit breiten Hut und Hosen und einem Messer im Gurt rumliefen... aber ein Stück Argentinien zum Anschauen wollten wir schon live zeigen.
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Samstag:
Geplant war ja, dass wir am Samstag mit den Pferden ans Festival reiten und dort übernachten. Aber als wir aber am morgen aufstanden, waren wir alles andere als motiviert, im strömenden Regen die Pferde zu satteln.
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Wir taten es doch....fragten uns aber auf dem 6-stündigen Ritt durch strömenden Regen ( es hat wirklich nicht EINMAL aufgehört), warum zum Kuckuck wir auf diese Idee kamen.
Glücklich hatten wir Dolores dabei, und niemand anders, die sich beklagt hätte.
Trotzdem kamen wir gut an. Soweit ging alles noch gut.
Kaum waren die Pferde versorgt, klingelte das Handy und ich wurde per Express nach Hause gerufen, weil Nando ( der Vollblüter ) sich schwer verletzt hatte.
Bis auf die Haut durchnässt und ohne Auto – super!
Pia und Jaime waren die Lösung, die uns netterweise abholten und nach Herlisberg fuhren, um Nando’s Brust mit dem Tierarzt zusammen wieder zusammen zu nähen.
Und dann gings wieder ans Festival – natürlich todmüde, und obwohl wir noch versuchten, uns den letzten Vortrag anzuhören, gelang es uns nicht mehr und wir zogen ein wohliges Strohbett vor, um uns von diesem anstrengenden Tag zu erholen.
Sonntag:
Meine Gedanken waren schon eher bei Nando als beim Vortrag, den ich zum 1. Mal halten sollte. Es hatte vorher auch nie eine Hauptprobe gegeben und deshalb war ich auch recht nervös, als ich plötzlich im Saal vor der riesigen Leinwand und vor einigen Leuten stand.
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Aber die Nervosität legte sich bald und meine Geschichte lief gut über die Bühne, laut den Feedbacks. Jedenfalls kam es nachher zu angeregtem Informationsaustasch mit interessierten Personen.
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Doch fertig waren wir noch lange nicht - schliesslich stand noch der Heimweg an, den wir wieder zu Pferd zu bewältigen hatten - nur diesmal schien die Sonne und machte einiges wieder gut.
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Es hat mich extrem gefreut, einigen Interessierten einen kleinen Teil meiner „Pferdelebensgeschichte“ und meiner „Pferdephilosophie“ näher bringen zu können.
Vielen Dank an alle, die gekommen sind und uns unterstützt haben!
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Caroline Wolfer & Natural-horses Team
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